Donnerstag, 2. Juni 2011

Marsl knows best geht in die Pause

Ihr habt es vielleicht an meiner Inaktivität in den letzten Wochen schon kommen sehen. Hier bestätiuge ich mal euren verdacht: ich mach eine Pause.

Bei meiner Rückkehr Anfang Juli plane ich jedoch, aktiver zu sein als zur Anfangsphase des Blogs. Ich plane derweil sogar einen zweiten Blog in dem ich mich seltsamen Erscheinungen und Entdeckungen auf den Bereichen der Kryptozoologie, der Biologie und anderen Wissenschaftsgebieten.  Ich hoffe, auch dieser wird euch ebenfalls gefallen.

Anfang Juli wirds groß!

Dienstag, 19. April 2011

Montag, 18. April 2011

Chris Jericho will come back!

Gerade rein gekommen: Chris Jericho plant sein defenitives Comeback nach der Show Dancing with the Stars, in der er gerade sehr erfolgreich ist.

Hier die Videobotschaft von ihm:

http://yfrog.com/mtj0xlz

Wie ich so Wrestlemania verbracht habe ...

... beweist dieser Screenshot:

Das waren wohl ein paar Tequilla, Bier, Absinth usw zu viel ^^

Wer ist Sin Cara?

Vor drei Wochen hat Sin Cara, der neue Maskenträger der WWE, sein TV-Debüt gefeiert, als er Sheamus attackierte. Warum die WWE so viel Wirbel um seine Verpflichtung macht und warum er so gepushed wird – und überhaupt, wer er ist – versuch ich euch in diesem Blogeintrag zu beantworten.

Sin Cara ist der neue Name für den wahrscheinlich erfolgreichsten und einen der besten Luchadores Mexikos der letzten zehn Jahre: Mistico. Mistico tauchte mit diesem Gimmick erstmals 2004 auf. Die Geschichte seines Charakters in der CMLL war folgende: dieser maskierte Mann war ein Waisenjunge, der von einem Mönch zum Kämpfer ausgebildet wurde (wer die Geschichte von "Nacho Libre" leider kennt, weiss das dies durchaus ein beliebtes Thema in Mexiko ist. Es soll tatsächlich einen solchen Mönch gegeben haben, der für sein Waisenhaus in den Ring stieg).
Das Gimmick schlug ein wie eine Bombe und schnell wurde Sin Cara zum Top Publikumsliebling in Mexiko.
Die Verpflichtung Sin Caras ist international ebenso einzuordnen, wie es die Verpflichtung von Scott Hall von WCW in den Mitte der 90ern. Sin Cara ist der größte Star Mexikos gewesen und mit ihm kann sich die WWE nun das mexikanische Publikum sichern, auch ohne einen verletzungsanfälligen Rey Mysterio.
Man darf zwar gespannt sein, wie Sin Cara sich schlägt, aber auf seine Matches freue ich mich jetzt schon.


Kong kommt

Frauenwrestling in der WWE dürfte bald wieder spannender werden. Einige Monate ist Awesome Kong nun Mitglied der WWE, Gerüchte gingen schon um ein Debüt bei Wrestlemania um. Doch nun haben wir das erste Promo-Video sehen dürfen. Lang wird es also nicht mehr dauern. Man darf euphorisch sein. Ein Traum wäre natürlich ein erneutes Aufleben der Fehde mit Gail Kim, doch ist dies sehr unwahrscheinlich: Die WWE ignorriert andere Ligen und was dort passiert. Also warum sollten sie diese Geschichte, die wo anders geschrieben wurde, fortsetzen?
Das Video zeigt schon einen Einblick in den von ihr verkörperten Charakter. Sehr düster. Dies verspricht einiges, da ein weibliches Dark-Gimmick mal etwas relativ neues in der WWE ist, und zu einer weiblichen Version von Kane dürfte einem einiges einfallen. Mal schauen was die WWE da drauß macht...

Desmond, wo bleibst du?

Als Desmond Wolfe im Herbst 2009 von Ring of Honor zu TNA wechselte, kam er mit einem lauten Knall in die Welt von TNA. Er fehdete mit einem der Top-Wrestler Kurt Angle und dominierte ihn während den Sendungen. Er konnte zwar keine PPV – Siege gegen ihn einfahren, ging aber doch sehr gestärkt aus dieser Fehde. Stark genug um direkt ein ernstzunehmender Player im Titelrennen darzustellen. Doch mit dem Auftauchen von Hogan und Co wurde er runter gewirtschaftet und aus dem Mann mit dem meisten Potential in TNA wurde eine Witzfigur. Zuletzt sollte er mit Magnus im Sommer 2010 gegen die Motor City Machine Guns um den Titel antreten, doch aus unbekannten Gründen musste er absagen. Bis heute hat man ihn nicht mehr bei TNA gesehen. Erst hieß es, es wären persönliche Gründe, dann waren es plötzlich gesundheitliche Gründe. Diese seien seit Dezember aus der Welt geschafft.
Doch was hält Desmond Wolfe vom Ring fern? Hulk Hogan? Vince Russo? Hulk antwortete auf diese Frage, es liege alles an Desmond. Die Situation sei außerhalb seinen Einflussbereiches.
Ich hoffe er kommt bald zurück. Nicht als Witzfigur, sondern als Mainplayer.


Sonntag, 17. April 2011

Thank You Edge!

Diesen Montag schockte Adam Copeland, besser bekannt als Edge, die gesamte Wrestlingwelt als er, für die Fans aus heiterem Himmel, seine Karriere beendete.



In seiner fast 18 jährigen Karriere hat ist er vom Jobber in der WCW zu einer der Legenden der Wrestler des 21. Jahrhunderts aufgestiegen. Egal ob als Mitglied der Brood (ja, Edge als Rüschenhemd-Vampir), als Tag-Team Revolutionär mit Christian oder als Rated-R Superstar, egal ob mit Lita an der Seite oder mit Vickie Guerrero, egal ob gegen John Cena oder gegen den Undertaker, egal ob mit Rob Zombie oder Alter Bridge: Edge wusste die Fans zu unterhalten. Die letzten Jahre trug er Smackdown fast alleine auf seinen Schultern.



Ich möchte an dieser Stelle einfach nur sagen: Thank you Edge! Und ich bin mir sicher, wir haben noch nicht das Letzte vom Rated-R Superstar gesehen.

Samoa Joe vs "The Pope" D'Angelo Dinero - Zusammenfassung eines Trauerspiels

Heute Abend steht Lockdown an, und damit hoffentlich das Ende einer der nervigsten und längsten Fehden der letzten Jahre: Samoa Joe und "The Pope" D'Angelo Dinero. Diese Fehde hat keinem der beiden etwas gebracht, außer das sie für weit über ein halbes Jahr auf dem Abstellgleis waren. Für meine werten Leser hab ich nochmal die TNA Payperviews des letzten Jahres rausgekramt und versuche, die Fehde zu rekonstruieren und damit festzumachen, wann genau das ganze in die Hose gegangen ist.



Vor genau einem Jahr stand der wahrscheinlich charismatischste Wrestler im TNA Lockerroom, Pope, bei Lockdown im Käfig gegen AJ Styles – und dies um den Titel. Von Joe war zu dieser Zeit nicht viel zu sehen: Samoa Joe wurde kurz zuvor von unbekannten entführt und sollte später nach einer anscheinenden Gehirnwäsche, die ihn noch skrupelloser zurück schickten (schon wieder). Wer hat ihn entführt? Und warum? Vince Russo hielt es bis heute nicht nötig, uns diese Fragen zu beantworten.
Im Mai kam Joe wieder zurück und war von da an unbesiegbar. Erst Ken Anderson durfte Joe im Zuge des Turniers besiegen, weswegen auch mein Tip für Bound of Glory bei Mr. Anderson lag.

Erst mit diesem Turnier fingen sich auch die Wege von Joe zu kreuzen an:
Sting und Nash haben Immortal prophezeit und sich so gegen Hogan und das "Regime" gestellt. Dabei haben sie jedoch nichts erklärt und kamen so als alte Säcke, die an ihrem Job klammern, rüber. Jeff Jarrett stellte sich ihnen in den Weg und rekrutierte für seinen Kampf Samoa Joe. Nachdem Pope beim Turnier gegen Mr. Anderson bei No Surrender 2010 ausschied, witterte er ebenfalls die Verschwörung und schlug sich auf die Seite der Rebellen. Im Vorfeld zu Bound for Glory kam es zu mehreren Intermezzis der beiden und bei Bound for Glory zum Tag Match: Jeff Jarrett & Samoa Joe vs Sting, Kevin Nash & D'Angelo Dinero.
Zu dieser Zeit waren die beiden "nur" Spielbälle in dem großen Ganzen, ihre Motivation berechtigt und sie wurden schlichtweg gegeneinander ausgespielt. Samoa Joe als Söldner war ebenso authentisch. Auch war es passend, dass Samoa Joe, nachdem Jarrett ihn verraten hat und mit den drei Rebellen alleine ließ, "Fuck the World" brüllt und trotzdem weiter kämpft.

Immortal kam, die Rebellen bis auf Pope gingen. Beide stellten sich nun gegen Immortal, Samoa Joe hatte seine berechtigten Probleme mit Jeff Jarrett und Pope legte sich mit Abyss an. Hier wurde schnell klar: der Feind meines Feindes ist nicht unbedingt mein Freund. Immer wieder gerieten Pope und Joe aneinander, waren unfähig zu kooperieren ... typisches, gegenseitiges Misstrauen.
Jarrett bewies, dass es wirklich ne menge braucht um gutes MMA zu präsentieren, Brüder wurden gekauft und Pope in einen Sarg gesteckt.

Und ab da wurde es seltsam: Pope sammelte plötzlich Geld für Gemeinnützige Dinge, Samoa Joe fing an ihn zu stalken, zeigte mit Fotos, dass Pope das Geld für Striperrinen und Blingbling ausgab, er heuerte einen Japanischen Jobber als Paparazzi an, Pope beleidigte Samoa Joe als Schwein und ... wtf?
Fassen wir zusammen: vor ungefähr einem Jahr war Samoa Joe noch eine unaufhaltsame Kampfmaschine und The Pope D'Angelo Dinero einer der wichtigsten Player im Titelrennen. Heute streiten die beiden sich um Paparazzi-Bilder und Videos von gesäugten Schweinen. Epic fail TNA, epic fail.

Samstag, 2. April 2011

Wrestlemania steht vor der Tür

Für alle, die wie ich das ganze Spektakel im Kreis von Freunden anschauen wird, die leider nicht so fit in Sachen Wrestling sind, habe ich hier ein Programmheft erstellt. Hier könnt ihrs laden!

http://www.megaupload.com/?d=DWR9YYIE

Sonntag, 27. März 2011

Und es ist doch passiert ...

Genickbruch.com hat von Abdullah the Butchers Aufnahme in der Hall of Fame berichtet. Im Januar schrieb ich genug Gründe für eine solche Aufnahme, hielt sie aber für unwahrscheinlich, da er nie für die WWE antrat. Nun ist die WWE aber doch über ihren Schatten gesprungen und hat Abby aufgenommen. Hier der Wortlaut von Genickbruch.com:

"Abdullah the Butcher ist mittlerweile 74 Jahre alt und dürfte damit einer der ältesten noch aktiven Wrestler der Welt sein. Dieses Jahr wird der Ringveteran mit der Aufnahme in die WWE Hall of Fame geehrt, obwohl er nie für diese Liga antrat. Abdullah zeigte sich äußerst erfreut über diese Auszeichnung. Der Anruf des WWE-Vizepräsidenten Johnny Ace, der ihn im Schlaf ereilte, habe ihn aber so sehr überrascht, dass er sich bei Erhalt der Neuigkeit erst einmal das Gesicht mit kaltem Wasser und einigen Ohrfeigen behandeln musste. Als Grund für sein bisheriges Nichtantreten für World Wrestling Entertainment nannte er Aussagen anderer Promoter gegenüber Vince McMahon. Sie hätten ihm schlechte Dinge über ihn erzählt, um so keinen großen Draw zu verlieren. So soll gegenüber Vince beispielsweise behauptet worden sein, dass Abdullah andere Leute mit seinen Gabeln, die eines seiner Markenzeichen im Ring sind, attackieren würde. Ans Aufhören denke er übrigens noch lange nicht, dafür bereite ihm die Arbeit im Ring viel zu viel Freude. Dass andere Wrestler seinen einstmals innovativen Hardcorestil kopierten, mache ihm dabei nichts aus. Letztlich versuche sich jeder bestmöglich zu verkaufen und die Hallen zu füllen, auch er habe das immer getan, so der zukünftige Hall of Famer. Einen besonderen Dank sprach Abdullah seinen Fans aus. Diese seien es gewesen, die die Ehrung erst ermöglicht hätten, in dem sie immer wieder auf seine Aufnahme in die Ruhmeshalle gedrängt hätten. Wer ihn bei der Zeremonie am Vorabend von WrestleMania in die Hall of Fame einführen wird, ist noch nicht bekannt."

Mittwoch, 9. März 2011

Lohnt sich #3 - Jimmy Jacobs

Ihr schaut WWE, vielleicht auch TNA – doch ihr wollt euren Horizont Stück für Stück erweitern? Ihr wollt den Wrestler bereits kennen, der bei den großen Ligen debütiert und sich zuvor weltweit in den kleinen Ligen einen Namen gemacht hat? In dieser Reihe stelle ich Wrestler vor, die (bis auf evtl Try-Out Matches) nie in WWE und TNA waren, die es sich aber dennoch mehr als lohnt zu kennen.

Für diese Ausgabe muss ich klarstellen, dass das Wort „Emo“ viel zu inflationär benutzt wird. Viel zu schnell wird jemand oder etwas als Emo abgestempelt, nur weil es entweder düster oder sentimental ist. Was das mit Wrestling zu tun hat? Nun, den folgenden Wrestler kann man getrost als Emo bezeichnen, ist sein Gimmick doch darauf ausgelegt – ohne sich jedoch darüber lustig zu machen. Die Rede ist diesmal von Jimmy Jacobs.
Jimmy Jacobs ist ein typischer Highflyer und Brawler dessen Moveset sich weder vor Highspot lastigem Wrestling als auch Deatmatches verstecken braucht. Doch seine größte Waffe ist sein Mic-Work: Jimmy Jacobs besitzt ein viel Charisma und ist redegewandt.



Nach einer langen Zeit in den wirklich kleineren Ligen und mehreren Fun-Gimmicks (wie z.B. der „Barbaric Berzerker“) trat er 2003 erstmals in größere Erscheinung bei CZW, damals noch mit Becky Bayless (der heutigen Cookie) an seiner Seite. Kurz darauf folgten IWA Mid-South und Ring of Honor. In letzterer gewann er sogar, zusammen mit BJ Whitmer, die RoH Tag Team Titles.
Der wichtigste Partner seiner Karriere war wohl Tyler Black, welcher nun bei WWE als Seth Rollins einen Development-Vertrag hat. Mit ihm zusammen teamte er für die von MTV produzierte Liga WSX unter dem Namen D.I.F.H. (Do it for her). Hier kamen erstmals Emo-Einflüsse in sein Gimmick: während Tyler Black den aufbrausenden Jungen spielte, verkörperte Jimmy Jacobs hier einen verträumten Romantiker. WSX kann man getrost als ein Sprungbrett in der Karriere der beiden betrachten. Zwar war Jacobs schon davor bei RoH und CZW, aber nach dieser ersten (und einzigen) Staffel von WSX, spielte Jimmy Jacobs bei seinem Comeback in RoH eine größere Rolle.
Dort wurde er zum Anführer von Age of The Fall, eine düstere Gruppierung, die den Spagat zwischen eine Emo-Revolution und Kult um Jacobs versuchte. Age of The Fall dominierte dabei nicht nur RoH sondern auch mehrere andere Independents. Dieses Stable machte versetzte ihn häufig in Titelrennen und er konnte erneut, diesmal mit Tyler Black, die RoH Tag Team Titles halten.
2009 endete The Age of The Fall, ein Jahr später verlies Jimmy Jacobs RoH. Das war kein Rückschritt, vielmehr konzentriert er sich nun auf DGUSA, Evolve und WFX.



Mit gerade einmal 27 Jahren, einem soliden Moveset und einer ordentlichen Ladung Charisma bewaffnet hat Jimmy Jacobs noch eine rosige Zukunft vor sich und ist daher ein Name, den es sich lohnt, zu merken.


Freitag, 4. März 2011

Schon bemerkt? #2

TNA hat versucht, die Rückkehr von Sting sehr ähnlich aufzubauen wie die die Rückkehr von Undertaker. Achtet mal auf die Details: sie machten sich nicht einmal die Mühe, die Schrift zu ändern.


Und nun Sting ...

Im Wrestling nichts neues?

Man könnte meinen, das Ausbleiben von neuen Blogeinträgen könnte bedeuten, es hätte sich nicht viel getan in der letzten Zeit in der Welt der Spandex-Hosen. Doch nichts könnte der Wahrheit ferner sein. Dieser Beitrag kann als ein Rundumschlag gesehen werden. Ohne festes Konzept schreib ich nun also, was mich am meisten in den letzten Wochen beeindruckt, beschäfftigt oder genervt hat.
Doch wenn man ein Ereigniss der letzten Wochen wirklich hochloben muss, so sei dies die Rückkehr des sogenannten "Great Ones" – das Comeback von The Rock zeigte uns allen, was den John Cenas, Randy Ortons und The Mizzes dieser Tage einfach fehlt: Elektrizität. Die Promo von The Rock hat eingeschlagen wie eine Bombe, die ganze Wrestlingwelt stand kopf und ich hab sie mir mehrmals (also wirklich mehrmals) angeschaut.
Auch das Comeback von The Undertaker und Triple H war sagenhaft: ein Staredown wie in einem Sergio Leone Western. Ohne ein Wort zu sagen wusste man, was passieren würde. Man hatte Gänsehaut. Man wusste, bei Wrestlemania würde es wieder episch werden.
Es scheint, kurz vor Wrestlemania macht die WWE alles richtig: die Auftritte der großen Fehdenpartner sind rar gesäht; jedes Interview von Cena und The Rock wird gut aufgebaut und sorgt für Spannung; das Verlangen nach Wrestlemania wird mit jeder Ausgabe größer, obwohl noch kein einziger Teilnehmer an Money in the Bank bekannt ist; The Undertaker bekommt einen Gegner, bei dem man an der Streak zweifeln kann; ein Match von John Cena wird euphorisch entgegengefiebert; mit Sin Cara (Mistico) haben sie den größten Star Mexikos sich geschnappt; selbst die Fehde zwischen Cody Rhodes und Rey Mysterio weiss zu begeistern (macht euch das mal bewusst! Cody Rhodes!!! Rey Mysterio!!!).
Während die WWE momentan scheinbar alles richtig macht, enttäuscht TNA in regelmäßigen Schritten: mit Fourtune hat man mal endlich wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, nur um mit Sting wieder alles zu versauen. Nur fürs Protokoll: Mich interessiert der Bisexuelle Orlando Jordan nicht, ebenso wenig sein beschränkter Sidekick Eric Young; ich find die Storyline zwischen Jeff Jarrett und Kurt Angle nur vorhersehbar, einschläfernd und geschmackslos; ich finde es ist eine Schande, Joe und Pope so unkreativ umherdümpeln zu lassen; ich spiele die Shows schneller ab, sobald jemand über 50 bei TNA das Mikrofon ergreift; Gunner und Murphy kann ich absolut nicht ernst nehmen; TNA hat die großartigste Women-Division zugrunde gerichtet und selbst ODB darf nicht helfen; Sting wirkt in seinem Outfit mehr wie der Zirkusdirektor in Big Fish, als der mysteriöse Rächer, der er eigentlich sein sollte; Sarita sieht unbeholfen aus bei ihren Tanzschritten; Matt Hardy erinnert mich an einen kleinen, moppeligen Jungen; ...
Ich könnte diese Liste weiter ausführen, aber dies würde zu viel Zeit fressen. Zusammengefasst kann man sagen, dass TNA sehr unbeholfen versucht, aufmerksamkeit zu ziehen, aber dabei wie ein kopfloses Huhn herum irrt.Wohin wollen sie? Zur nächsten TNA Sendung, die sie besonders promoten? Zum nächsten Comeback eines veralteten Stars? Zur verzweifelten Reanimierung von Hulkamaina?
Dabei ist es ziemlich klar, wohin WWE will: Wrestlemania...

Montag, 14. Februar 2011

TNA Against All Odds 2011

Boah, wat für n Scheiß PPV ... er hat alles gehalten, was er versprochen hatte. Es ist beachtlich: einzig die gute InRing Leistung von Fourtune sorgte für etwas Unterhaltung. Und dafür will jemand Geld ausgeben? Ich hab nichts weiter zu ergänzen. Hoffentlich wird Impact besser ...

Samstag, 12. Februar 2011

Huch, ein Payperview?

Was hat sich denn TNA dabei gedacht? Vor lauter Hype um den 3. Februar und dem Turn von Fourtune ist es ganz untergangen, dass Anfang Februar ja ein Payperview ist, den es zu promoten gilt. Against All Odds 2011 ist damit der wohl ungehypteste Payperview im Wrestling seit langem. Ich fieber noch eher der Impact Ausgabe vom 3. März entgegen als diesem Payperview, für den man als Zuschauer zahlen soll.

Und wenn wir uns mal die Card anschauen ist da nichts großartiges dabei:
Rob Terry & die zwei überflüssigen Security Spacken vs Scott Steiner & Beer Money [Weil sie es können]
Generation Me 1 vs Generation Me 2 vs Rob Terry für nen #1 Contender Spot [Egal wer gewinnt ödet mich an]
Pope vs Samoa Joe [Die Fehde die wir am liebsten sofort vergessen wollen]
Mickie James vs Madison Rayne [na, hoffentlich verliert Madison den Titel, den sie nur durch ihre Oberweite bekommen hat]
Bully Ray vs Brother Devon [Noch eine Fehde zum Vergessen]
Matt Hardy vs Rob Van Dam [Mal schauen ob Rob es schafft den lahmen Hardy durchs Match zu schleifen]
Jeff Jarrett vs Kurt ANgle [Ohhh ich bin Vince Russo, ich pack noch ne total unrealistische Stipulation hinzu *kotz*]
Jeff Hardy vs Mr. Anderson [zum gefühlten siebten mal]

Warum also sollte ich diesen vorhersehbaren, unlogischen Payperview kaufen? Ich geh ma eben zum Genickbruch.com Tipspiel

Dienstag, 8. Februar 2011

Lohnt sich #2 - Claudio Castagnoli

Ihr schaut WWE, vielleicht auch TNA – doch ihr wollt euren Horizont Stück für Stück erweitern? Ihr wollt den Wrestler bereits kennen, der bei den großen Ligen debütiert und sich zuvor weltweit in den kleinen Ligen einen Namen gemacht hat? In dieser Reihe stelle ich Wrestler vor, die (bis auf evtl Try-Out Matches) nie in WWE und TNA waren, die es sich aber dennoch mehr als lohnt zu kennen.

In dieser Ausgabe möchte ich euch jemanden vorstellen, der sich selbst mal als Kreuzritter, mal als Money Holder und mal als einfach very European! Die Rede ist an dieser Stelle von keinem geringerem als Claudio Castagnoli.
Mit seiner Größe von 1,96m könnte der gebürtige Schweizer sich eigentlich auf seiner Statur ausruhen und sich auf ein Batista-Moveset beschränken. Doch Claudio macht seine Größe nicht zum Thema, sondern seine elitäre Herkunft Europa. So drückt er sich nicht nur immer sehr eloquent aus, sondern hat auch ein sehr umfangreiches Waffenarsenal, bestehend aus Suplexen, Uppercuts, Lariats und einem Finisher, den er die Ricola Bomb nennt (kein Witz!). Tatsächlich ist er sogar so athletisch, er hält den Rekord für die meisten Spins in einer Aktion (100, siehe Video) und den Rekord für den längsten Vertical Suplex (dabei hielt er 70 Sekunden lang Christopher Daniels Kopfüber in der Luft).



Very European ist bei ihm keine bloße Catchphrase – der Mann hat in Luzern das Licht der Welt erblickt und ist in Oberhausen erstmals in einen Ring gestiegen. Doch es blieb nicht lange nur bei der wXw: langsam breitete er sich über die Europäischen Ligen aus, konnte zwei Jahre nach seinem Debüt erstmals in der USA kämpfen und kam bereits 2003 zu CHIKARA, wo er bis heute nicht wegzudenken ist.
Sowohl als Singles- als auch als Tag Team Wrestler hat Castagnoli in seinen bisherigen 10 Jahren jede Menge an Erfolgen einholen können. Zusammen mit Ares bildet er die Swi$$ Money Holding, zusammen mit Chris Hero die Kings of Wrestling. Titel hielt er in RoH, CHIKARA, CZW, wXw, PWG und viele mehr. Zur Zeit ist PWG World Champion und RoH Tag Team Champion.
Mit der Bruderschaft des Kreuzes dominiert er schon seit ungefähr einem Jahr CHIKARA und es ist kein Ende seiner Dominanz abzusehen.



Castagnoli schreibt für die Power Wrestling eine Kolumne und ist bis heute, trotz seines arroganten Gimmicks auf dem Boden geblieben, reist von A nach B um Auftritt C zu machen und ist wegen seines Charisma, seiner unglaublichen athletischen Fähigkeiten und seiner Liebe zum Biz einen Blick wert. Es lohnt sich!


Freitag, 4. Februar 2011

Wie TNA aus der Not eine Tugend macht

Die Rückkehr von Booker T und Kevin Nash hat die Booking-Pläne von TNA ordentlich durcheinander gebracht. Eigentlich war für den 3. Februar, im Zuge des Kampfes gegen Immortal, die Rückkehr der Mainevent Mafia geplant. Die komplette Storyline war auf die Mainevent Mafia zugeschnitten: Nash und Sting haben gegen Immortal gekämpft, bevor diese sich formiert haben. Weil man ihnen nicht glauben wollte, zogen sie sich zurück. Und gegen Dezember rückte Kurt Angle immer mehr in den Fokus von Immortal. Dann kamen die Ankündigungen: am 3. Februar kommen "They" - und sie würden Immortal jagen.
Dann telefonierte Kurt mit Scott Steiner, gab ihm zu verstehen, dass er ihn jetzt schon brauchen würde - und Steiner tauchte als erster Vorgeschmack auf "They" am selben Abend auf, um Immortal und Fourtune in die Flucht zu schlagen.

Auf Booker T hätten sie gut verzichten können, war er doch mit seinem letzten Run in TNA mehr als unzufrieden - aber Sting und Nash wären für diesen Plan unersetzlich gewesen. Beide waren bis zum Rumble noch auf der Homepage von TNA als Rostermitglieder aufgeführt, was ebenfalls dafür spricht, dass man sie einsetzen wollte. Doch Nash kehrte überraschend zu WWE zurück und Sting? Über ihn gibt es Gerüchte, er würde Nash folgen. Zumindest hat er keinen neuen Vertrag mit Dixie unterschrieben. Die Pläne für die Storyline wurden mächtig durchkreuzt.

Doch der Wegfall der MEM und die Verletzung von Ric Flair öffnete eine neue Tür: Fourtune turnt gegen Immortal. TNA Originals gegen die von Hogan teuer eingekauften. Und der Schachzug war großartig, das Publikum hat es sogar so sehr geliebt, dass es sogar zu "We want Six sides"-Chants kam (was die TNA Führung doch etwas gewundert haben dürfte)
Schade ist nur die fehlende Logik dahinter: zu oft haben Fourtune in der letzten Zeit Anderson und Angle attackiert, zu oft waren sie Ziel der Attacken von Steiner, Crimson und Angle. Peinlicher faux pas war auch die Drohungen von Beer Money gegen Steiner am Anfang genau der Folge auszustrahlen, in der sie sich dann als die Partner von Steiner, Angle & Co entpuppten. Und jetzt kommt mir nicht mit so einem Scheiß wie "Aber sie mussten doch mitspielen!" ...

Raven hat mal in einem Interview gesagt: "Fans sind bereit, kleine Dinge zu vergessen, wenn sie dafür etwas bekommen, was ihnen gefällt" ... ich glaub aus diesem Argument finde ich es, trotz der Logikfehler, großartig. Mal schauen, ob ich in drei Wochen immernoch positiv gestimmt bin.

Dienstag, 1. Februar 2011

Royal Rumble 2011

Der Royal Rumble – mein wahrscheinlich liebster Payperview im Wrestlingjahr. Nicht nur fängt im Januar die berühmte “Road to Wrestlemania” an, auch der Mainevent, die Battle Royal, ist ziemlich unberechenbar und machte es zu meinem Lieblings-PPV seit ich das erste mal Shawn Michaels den Rumble gewinnen sah.
Und dieses Jahr versprach es noch epischer zu werden: erstmals nehmen 40 Wrestler an der Battle Royal teil.
Dieser Bericht soll weniger eine Review sein als ein Kommentar zu einem, meiner Meinung nach, gelungenen Payperview.
Schon das Opener-Match hatte es in sich: Edge vs Dolph Ziggler um den World Heavyweight Titel. Die Stipulation muss ich bei Smackdown irgendwie verpasst haben, machten es aber ungleich schwerer für den Rated-R Superstar, denn er darf seinen Finisher, den Spear, nicht einsetzen, sonst verliert er seinen Titel.
Was dieses Match noch bot, war die größte Zuschauerreaktion, die Kelly Kelly jemals bekommen hat. Die Frau mit dem negativ-charisma musste sich dafür aber einen Catfight mit Vickie Guerrero liefern. Selbst Yoshi Tatsu hätte für die Aktion lauten beifall geerntet. Boah, wie ich Kelly Kelly hasse. Jede Minute mit ihr ist verschwendete Zeit … ich sollte einen extra Beitrag darüber verfassen.
Aber lassen wir uns von Kelly Kelly dieses wunderbare Match nicht verderben, denn Dolph und Edge lösten selbst epische Zuschauerreaktionen aus. Dennoch würde ich sagen, dass Dolph noch nicht bereit für den Titel ist. Daher finde ich den Ausgang des Matches gut – sehr solide alles und somit ein würdiger Aufheizer für den Anfang der Show.
Das Match zwischen Orton und Miz hat mich dagegen gelangweilt – obwohl das Hype Video (unterlegt mit Social Distortion) echt gelungen war, Orton einfach großartig ist und The Miz sich bemühte. Wahrscheinlich liegt es dennoch an The Miz, den ich irgendwie Profillos finde. Da kann er noch so oft behaupten er sei Awesome, er ist noch kein Championship Material. Aber das Auftreten von Nexus am Ende war dann doch noch ein kleines Schmankerl. Warum sie Miz helfen? Keine Ahnung. Es sah doch so aus als würde man für WM Punk vs Cena planen. Aber das ist auch egal, der Gruppe verzeih ich so einiges.
Eins möchte ich noch erwähnen: die Werbung für No Way Out … äääh ich meine Elimination Chamber … ist ja pornös! Ich hab hart! Das Bergfest der Road to Wrestlemania wird wieder ein wahres Vergnügen.
Eins möchte ich hier nochmal zu Protokoll geben: Ich liebe Matt Striker. Er ist der einzige Kommentator der einfach smarte Kommentare macht. Wie auch diesmal beim Royal Rumbel. „Not only has he now a shattered face, he also has shattered dreams“ - ein sehr smartes Wortspiel und eine lustige Anspielung an seinen Bruder Goldust (Shattered Dreams Production presents).
Dann war Pinkelpause … äh Diven Match …. ehrlich – nur Natalyas Ansatz für einen doppelten Sharpshooter ist hier überhaupt nennenswert.
Die Begegnung zwischen den Bellas und Daniel Bryan & Gail Kim find ich übrigens sehr bezeichnend: Die beiden (Bryan & Kim) seien sich ähnlich und deswegen sind sie nicht wie die Bellas … ähhh … was sie damit meinten war: sie hätten nicht die Klasse wie sie, seien nur Nerds und hätten sich deshalb verdient. Es ist lustig, wie die Bellas sich selbst so ins aus schießen – denn schließlich ist die einzige Daseinsberechtigung der beiden, dass sie Zwillinge sind – während Gail Kim und Daniel Bryan einfach geniale Worker sind (man sollte ihnen nur mal die Chance zu geben).
Mit den Werbevideos für die Battle Royal fängt für mich immer die Road to Wrestlemania an und deswegen schau ich sie mir gerne an.
Und damit gings dann auch schon los.
Aber erst gab es noch einen Brawl zwischen Nexus und The Corre … achja, bin ich der einzige, der findet, dass die Konfrontation zwischen The Corre und Nexus viel zu früh kommen? Hätte man nicht beide Gruppen erst etablieren können? Wäre es nicht ein potentielles Wrestlemania Match gewesen – The Nexus vs The Corre?
Aber eine gute Entscheidung war es dann, das Match mit Daniel Bryan und CM Punk anfangen zu lassen. Die Qualität des Matches beweist, wie gut die beiden einfach sind. Und als dann Regal zu den beiden dazu stieß ging mir das Herz auf. Die Aktionen, die folgten erfüllten meine ganzen Erwartungen. Es war ein Klassiker, die Halle explodierte bei jedem Uppercut und bei jedem einzelnen Kick. Nicht, weil CM Punk als ein Maineventer eingesetzt wird. Nicht, weil Daniel Bryan bei den Kindern so beliebt ist. Die Halle kochte über, weil die beiden einfach echt gutes Wrestling zeigten.
John Morrisons Parkour Sprung war auch großartig, aber auch bitter nötig – der Hangman von Shawn Michaels war so verbraucht, dass es nichts mehr besonderes war. Aber wie John Morrison sich gerettet hat, war etwas innovatives und kaum einer wird dies nach machen können.
Ein Feel-Good Moment war übrigens Chavo Guerrero, der versuchte die drei Amigos zu landen und es dann beim vierten Versuch schaffte. Binnen kürzester Zeit landete Chavo so sage und schreibe neun Suplex. Garantiert wurde es ihm dabei schwindelig.
So sehr ich aber auch Nexus mag, der lange Run beim Rumble hat mich ebenso sehr genervt wie das Auftreten und das rumgehampel von Hornswoggle.
Nash und Booker T haben mich vollkommen aus dem Konzept gebracht. Sollten die nicht bei TNA jetzt auftauchen? Inzwischen ist bekannt, dass Booker schon länger sein Comeback geplant hatte, während Kevin Nash bis zur letzten Minute Dixie Carter im Glauben gelassen hat, er würde für TNA unterzeichnen. So kann man sich irren ...
Achja, und Alberto Del Rio konnte gewinnen.
Man darf nun gespannt sein: Gespannt auf TNA diesen Donnerstag, gespannt auf die Elimination Chamber, gespannt auf die Zukunft von Nash und Booker, gespannt auf die weiteren Pläne mit Orton und Nexus und natürlich gespannt auf Wrestlemania!

Sonntag, 30. Januar 2011

Lohnt sich #1 - Davey Richards

Ihr schaut WWE, vielleicht auch TNA – doch ihr wollt euren Horizont Stück für Stück erweitern? Ihr wollt den Wrestler bereits kennen, der bei den großen Ligen debütiert und sich zuvor weltweit in den kleinen Ligen einen Namen gemacht hat? In dieser Reihe stelle ich Wrestler vor, die (bis auf evtl Try-Out Matches) nie in WWE und TNA waren, die es sich aber dennoch mehr als lohnt zu kennen.

Und anfangen möchte ich die Reihe mit dem Mann, der von den Fans mit den Worten “Best in the World” begrüsst wird – ein Titel, der vor kurzem noch Daniel Bryan in den Indy-Ligen einnahm. Die Rede ist von Davey Richards – und er trägt den Titel zurrecht.
Davey Richards ist ein verbissener, Zielstrebiger Wrestler vom Typ „No Gimmick Needed“ - er kommt zum Ring und besiegt seine Gegner skrupellos. Er ist Technisch versiert und sein Arsenal beinhaltet viele Submissiongriffe, Suplexe und Highkicks.



Davey Richards hat seine Anfange in PWG (Pro Wrestling Guerilla), wo allgemein ein sehr direkter, Matchbetonter und harter Stil bevorzugt wird. Dort konnte er, nur ein Jahr nach sein Debüt, seinen ersten Titel (ein Tag Team Titel mit Super Dragon) gewinnen.
2006 gewann er das ECWA Super 8 Tunier, welches das vielleicht angesehenste Wrestlingtunier der Independent-Szene ist. Der Sieg war sein Sprungbrett zu RoH, nach Japan, nach Europa und schließlich an die Spitze der Indy-Szene.
Zusammen mit Eddie Edwards hat er das Tag Team „American Wolves“ geformt und dominierte mit ihm 2010 lange Zeit die Tag Team Szene, bis er nun auf den RoH World Championship.



Man wird Davey Richards wohl nie bei der WWE sehen – er selber hat mehrmals gesagt, dass er nie für die größte Promotion der Welt antreten wolle, weil er sich in den Indys zu wohl fühlt und weil er fürchte, von den Writern nicht richtig eingesetzt zu werden. Ob TNA oder weiterhin in den Indys – Davey Richards sollte man im Auge behalten.

Freitag, 28. Januar 2011

They're coming, die Zweite! - Ergänzung

Warum sah ich es nicht kommen? Warum konnte ich mich nicht zurück lehnen und das ganze distanziert betrachten? Warum konnte meine Ex-Freundin die Reunion der Mainevent Mafia kommen sehen und ich nicht? Warum dachte ich, TNA würde mehr Junge Talente in den Mittelpunkt stellen? Warum hab ich die Möglichkeit bei Sting, Nash und Angle einfach nochmal Steiner dazu zu holen nicht gesehen? Warum bin ich bei Crimsons Outfit nicht sofort drauf gekommen? Und warum freu ich mich Scott Steiner wieder zu sehen? Warum finde ich einen Faceturn der ganzen MEM spannend? Warum hab ich das Gefühl, TNA macht damit dennoch nichts gutes?
Warum?

Dienstag, 25. Januar 2011

Natalya is the real deal!

Man kann über die Frauen der WWE sagen was man will - keine Charaktere, die Matches sind zu kurz, die meisten sind nur geacastete Models usw. Aber es gibt Ausnahmen - und eine dieser Ausnahmen ist derzeit Diva Championess. Das Match dauert zwar nicht lange, zeigt aber ihr Können.

Samstag, 22. Januar 2011

They're coming, die Zweite!

Mal wieder dominiert Immortal die Impact Zone mit einem Beatdown. Diesmal heißt das Opfer Kurt Angle. Der einzige der von Immortal fehlt, ist Abyss, welcher kurz darauf am Entrance auftaucht.
Es ist wie in einem schlechten Film: er kommt auf die Rampe mit ausgestreckten Armen, bricht dann auf die Knie zusammen und stürzt nach vorne – und Janice steckt ihm im Rücken. Die brachiale Waffe hat übrigens dabei keinerlei Blut verspritzt, während sie damals RVD bluten hat lassen wie ein abgeschlachtetes Schwein. Und hinter ihm taucht groß und dominant Crimson auf und kündigt an “February 3rd, they're coming!”
They are coming – es ist nicht lange her, dass dieser Satz für Euphorie und Vorfreude auf Bound for Glory, und für unendliche Enttäuschung nach eben jenem Payperview, sorgte. Und nun wird dieser Satz wieder benutzt – diesmal um eine Bedrohung gegen Immortal aufzubauen. Doch wer könnte diesmal dahinter stecken? Marsl legt die Puzzelteile für euch zusammen – und überlegt, ob es für TNA überhaupt gut ist, wenn er recht behält.
Der Herold der neuen Gruppe, die über ihn hat verkünden lassen, dass sie auf jedes einzelne Mitglied von Immortal (und das sind wirklich nicht wenige) Jagd machen würden, ist Crimson. Crimson wurde als Bruder von Amazing Red eingeführt und hat echtes Potential: er ist fast 2m groß, hat eine echt sicke Ausstrahlung und gilt allgemein als technisch solider Worker. Seine Segmente waren, wenn auch nicht lange, auf den Punkt gebracht. Die Verwandtschaft zu Amazing Red ist jedoch leider nur fiktiv, zumindest gibt es keine solide Quelle für diese Behauptung.
Doch kann man sich gut vorstellen, dass sich Amazing Red seinem Bruder bei dieser Mission anschließt – womit man nicht nur dieser Verwandtschaftsgeschichtle ein wenig Fundament verleiht, sondern auch einem ausgezeichneten X-Division Wrestler etwas zu tun gibt.
Und das ist das Stichwort: etwas zu tun geben.
TNA hat um die 60 Wrestler für wöchentlich 1 ½ Stunden TV Zeit. Kommt es euch nicht so vor, als würde man jedes mal die gleichen Fressen sehen?
Wann hat man das letzte mal Ink Inc gesehen? Wo ist Brutus Magnus? Ich könnte mir vorstellen, dass sie Teil der neuen „They“Gruppierung sind, aber einen Namen den ich für wahrscheinlicher halte ist Desmond Wolfe.
Mit Desmond Wolfe haben sie wahres Gold im Roster, welches in der letzten zeit nicht eingesetzt wurde. Dabei ist Desmond laut berichten längst wieder fit und hat sogar schon Promos für ein Comeback gehalten. Was hält also, außer die wahrscheinliche Ideenlosigkeit der Writer, Desmon davon ab, wieder aufzutauchen?
Alles bisher ist nur Wunschdenken gewesen: eine Mainstream-Promotion, die Wolfe gerecht auf der Card positionieren wäre der Hammer.
Ich hab jedoch zwei Namen, auf die ich Geld setzen würde!
Genickbruch.com berichtete vor wenigen Tagen folgendes: „Kevin Nash erklärte in einem Interview mit einer Zeitung aus Costa Rica, dass er sich in Verhandlungen über eine Rückkehr zu TNA befinde. Angeblich hätten sich beide Seiten schon vor Wochen fast geeinigt, doch dann platzte der Deal, da er zu früh ausgeplaudert wurde und Nash zurück zog. Der Vertrag von Nash war Ende des vergangenen Jahres abgelaufen und er wurde gemeinsam mit Sting aus der ImmortalStoryline heraus geschrieben.“
Grund hierfür war damals eine erneute, dekadente Auszeit von Sting und zeitgleich Kevin nashs Gehaltsvorstellungen. Nash sieht sich selber noch als Topfit an und will weiter im Ring bleiben. Stings Auszeiten dauern meistens nicht länger als ein halbes Jahr.
Von der Storyline ergibt das prima Sinn: Sting & Nash haben von Anfang an vor Immortal gewarnt, Sting ist ein Meister der Mindgames und Nash kennt sich was Stable angeht aus. Was genau die Gebrüder Rot und eventuelle andere zu Suchen haben, wird sich zeigen.
Der Gedanke, Sting & Nash wieder in den Fokus zu setzen gefällt mir leider nicht so gut. Warum begraben Joe und Pope nicht einfach das Kriegsbeil, holen sich n halbes dutzend X-Division Wrestler, schnappen sich Kurt Angle und überreden dann evtl Nash oder Sting mit zu machen. Diese tauchen dann wieder, versöhnt mit TNA weil man ihnen im nach hinein doch glaubte, auf und helfen den „jungen Talenten“ Hogan & Co zum Teufel zu jagen. Fourtune macht daraufhin sein eigenes Ding weiter, Abyss wird zu einem wahnsinnigen Monster, weil sein Hogan-Gott doch nicht so toll ist, Rob Terry braucht niemand, Jarrett kann sich mit Angle bis zum Ende aller Tage prügeln und die Hardy Boys machen ihr eigenes Drogenzeug. Es könnte alles so einfach sein.
Aber zum Schluss noch ein wenig Optimismus: auch wenn sie damit wahrscheinlich wieder die falschen Leute in den Fokus setzen - “February 3rd, they're coming!” ist jetzt schon spannender als alles, was die letzten zwei Monate bei Impact lief.

Schon bemerkt? #1

In dieser Rubrik erwähne ich kurz Dinge, die mir aufgefallen sind.

Die Theme von "Bully Ray" ist nichts anderes als die TNA Theme von Sabu, bloss ohne Tröten, dafür aber mit Bombeneinschlag.

Freitag, 21. Januar 2011

Es ist endlich da!

Ich musste lange warten, doch heute hat der Postmann meine Geduld belohnt: The Squared Circle - das Wrestling Pen & Paper von dem ich berichtete. Es sieht jetzt schon recht cheezy aus - aber ich würde sagen, sowas gehört zum Charme. Ich werde weiter davon berichten, wenn ich das Regelbuch fertig habe und noch einmal, wenn ich es mit einer Gruppe angespielt habe.

Sonntag, 16. Januar 2011

Aus eins mach zwei!

Bei aller Liebe zu CM Punk, muss ich gestehen: ich war skeptisch. Ich war skeptisch als CM Punk Wade Barrett aus Nexus kickte. Ich war skeptisch, als Wade noch in der selben Woche bei Smackdown auftauchte und Big Show angriff. Ich war skeptisch, als Justin Gabriel und Heath Slater Nexus aus Protest verliesen.
Doch diesen Freitag, bei Friday Night Smackdown, wurde klar, was passierte – und es war ein genialer Schachzug seitens der WWE.
Was hat Monday Night Raw innerhalb des letzten, halben Jahres zu der spannendsten Wrestling-Wochenshow gemacht? Richtig, Nexus. Von Anfang an standen sie (verdient) im Fokus des Geschehen und wurden durch Verletzungen, Neurekrutierungen und der Fehde mit dem Temporär-Mitglied John Cena immer frisch gehalten. Barrett konnte dadurch sehr schnell zu einer ernsten Bedrohung für jeden Champion werden und hat damit binnen kürzester Zeit geschafft, woran Jack Swagger, The Miz oder Dolph Ziggler sich bis heute die Zähne aus beißen. Nexus war ein Erfolgskonzept, ein frischer Wind, ein bisschen Attitude in der PG Welt, Rebellentum – kurzum: Nexus war Quote.
Um Smackdown aufzuwerten wurde nun Nexus einfach geteilt. Sowohl die Gruppierung um CM Punk als auch die neue Gruppierung um Barrett haben die Charakterzüge, um sich Nexus zu nennen.
CM Punk, David Otunga, Michael McGuillicutty, Husky Harris bei Raw. Wade Barett, Heath Slater, Justin Gabriel, Ezekiel Jackson bei Smackdown. Vier Personen pro Stable – DX, Four Horseman, Evolution uvm haben bewiesen, dies ist die richtige Anzahl für ein Stable (u.a. deswegen ist auch mMn Ric Flair für Fourtune genau einer zu viel ;) ).
Aus eins mach zwei – wir werden sehen, ob die Taktik aufgeht. Fakt ist: seit langem hab ich mich nicht mehr so auf die nächste Folge von Smackdown gefreut.


Mittwoch, 12. Januar 2011

Mein Geburtstag

"2000 Vince Russo wurde wegen schwacher Ratings und Ärger im Backstagebereich als Booker von World Championship Wrestling abgesetzt. Stattdessen bekam Kevin Sullivan die Position."

Der Tag kann nur großartig sein!

Die Fehde des Jahres 2010

Um dieses Jahr in meinen Geburtstag reinzufeiern (die große Party steigt morgen Abend) schaue ich das finale Match der Fehde des Jahres 2010. Welche Fehde das war?

Hier das Hype Video:


Ring of Honor hat mit dieser Fehde viel Mut gezeigt, sie haben sie perfekt gebookt, sie haben es geschafft, sie zu einem logischen, absolut epischen Ende zu führen. Ein Jahr für eine Fehde, so viel Kondition hat heute leider kaum eine Promotion ...

Dienstag, 11. Januar 2011

Jim Cornette und Santino

Wer schon immer wissen wollte, warum Jim Cornette vor einigen Jahren von WWE entlassen wurde: diese, von ihm erzählte Geschichte erklärt alles. Achtung! Lachgefahr!

TNA Genesis 2011

TNA hat es beim letzten PPV, wie so oft, geschafft, die Undercard Matches spannender als die eigentlichen Mainevents zu gestalten. Nun hat TNA den ersten PPV des Jahres 2011 geliefert. TNA Genesis ist die letzte Möglichkeit für TNA, vor der Road to Wrestlemania, die bekanntlich mit dem Royal Rumble ende des Monats anfängt, noch für Aufsehen zu sorgen.
Hier meine detailierte Meinung zu dem PPV:
Jay Lethal vs Kazarian für den X-Division Titel: Das Match interessiert mich schonmal Null. Der Titel wurde dank dem unbedeutenden Titelwechsel zwischen Lethal und Amazing Red bei einer Houseshow, der Titelregentschaft des langweiligen Jay Lethal, der langweiligen Fehde mit Robbie E (deren einziger Unterhaltsamer Teil Shark Boy war), und der erneuten, langweiligen Regentschaft des fahden Jay Lethal so runter gewirtschaftet – die Tage, als sich Samoa Joe, Christopher Daniels und AJ Styles sich um den Titel prügelten scheinen so fern. Niemand schert sich derzeit um die X-Division. Leider. Kazarian ist zumindest ein ernstzunehmenderer Champion, daher immerhin ein positiv zu wertender Ausgang.
Ach, wenn wir schon bei runtergewritschafteten Titeln sind: warum ist Madison Rayne überhaupt Champion? Wann hat sie den Titel das letzte mal verteidigt? Und wie kann man einen Champion noch schächer darstellen? Wann hat TNA verlernt, Fehden wie zwischen Amazing Kong und Gail Kim oder ODB vs Angelina Love um den Titel zu basteln? Ein Trauerspiel, ebenso wie das Match, ebenso wie der Zustand der einst besten Women-Division im Westen.
Beer Money vs MCMG für den Tag Team Titel: Das Match war wieder Tag Team Wrestling at its best. Das erste Match auf der Card, dass was bedeutet hat, spannend und unterhaltsam war. Aber wie will man bei den beiden Teams auch was falsch machen? Einzig der Nachgeschmack des Titelwechsels, der schon andeutet, in welche Richtung TNA Genesis gehen wird, vermiest dieses Match ein wenig.
Ok Bully Ray vs Brother Devon ... who cares? Die beiden prügeln sich ein wenig um den Ring, im Ring, nix besonderes. Hier und da n sauberer Suplex. Das wars. Und das dumme Ende sagt mir: die Fehde geht leider noch weiter.
Und nun zu dem Match, bei dem ich eingeschlafen bin: Douglas Williams vs Abyss für den Television Titel. Und weiterer Titelwechsel ... freu mich für Abyss, finde es für Douglas Williams schade, das Match war langweiliger als ne Promo von Triple H ... schade ...
Oh und hier der Wortwechsel zwischen RVD und Bischoff. Nachdem Abyss nun im Television Titelmatch war, wird mit Bischoffs Worten meine Vermutung um den Mystery Opponent bestätigt.
Und dann kommt er zum Ring: Matt Hardy ... in was für einer scheiß form er ist. Ich weiss nich, will der cool wirken? Will er versuchen sich seinem Bruder anzupassen? Und spielt sein Video wirklich auf seine peinlichen Interneteskapaden an? Über seine schlechte Form im Ring und über das ganze Ende vom Match will ich erst gar nicht anfangen zu lästern.
Das Backstageinterview mit Kurt Angle war geil, hat mich echt gefreut es zu sehen.
Dieses Exhibition-Match zwischen Jeff und Kurt ... na, was soll ich dazu sagen – sowas hat nichts bei TNA zu suchen. Erneut, lernen die nie aus ihren Fehlern? Niemand wollte MMA-Regeln in einem TNA Ring sehen, als sie AJ Styles gegen Frank Trigg aufgestellt haben, warum sollte sich also was geändert haben? Lustig war es trotzdem, mit anzusehen, wie Kurt Angle Jeff dominiert. Das Ende mit der Vaseline gab es übrigens wirklich schonmal im MMA, aber warum muss Russo eigentlich alles schlecht kopieren? Auf den flotten Dreier kann man sich aber dennoch freuen.
Nun zum Mainevent: Matt Morgan vs Ken Anderson. Das Match war zwar gut gemacht, aber dennoch langweilig. Apropos, bin ich der einzige, der den Finisher von Anderson ironisch findet? Ein Move, bei dem er sich auf den Hinterkopf stürzt, genau dort, wo er seine Platzwunde her hat?
Anyway, das Ende des Matches war cool: Small Package. So sollten viel öfters Matches enden, denn sowas macht sie unvorhersehbar.
Ich hätte den Sieg ja Matt Morgan gegeben. Erstens wäre dann mal wieder jemand TNA Champion, der nicht im Zuge der Hulkamania-Übernahme mit an Bord gekommen ist, und zweitens wäre Anderson diesen Sommer eine gute Wahl gewesen. Aber dieses ganze Drama um seine Hirnerschütterung hat ihn echt verweichlichen lassen. Wo ist der bissige, coole, rebelenhafte Anderson hin? Schade ...
Ok, aber hier kommt das Highlight von Genesis: Jeff Hardy, arrogant, zündet sich cool ne Kippe an, trägt Straßenkleidung. Diese ca zwei Minuten die er brauchte zum Ring haben ein breites Grinsen auf die Lippen gezaubert und waren unterhaltsamer als die Hälfte der Matches zusammen.
Hier aber auch mein Logikfehler: Warum zur Hölle riskieren die Trottel von Immortal noch den Titel? Es gibt doch IMMER einen No 1 Contender. Warum will Hardy sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und lieber seine Lakeien Anderson nächste Woche bei Impact vermöbeln? Warum dieses Match?
Naja, am Ende steht nur folgendes fest:
  • jeder Titel (ausgenommen die Frauentitel) hat den Besitzer gewechselt
  • sieben Matches die recht öde waren und so gut wie nichts bedeutet haben
  • wenig Lichtblicke
Ich verschwende keine weiteren Worte an dieses PPV...

9 Gründe für Abdullah

Bald ist es wieder soweit: Wrestlemania, dieses Jahr in Atlanta. Wie jedes Jahr wird es auch diesmal eine Hall of Fame geben. Wenn die Hall of Fame schon in Atlanta stattfindet, wäre es die optimale Gelegenheit diesen Mann hier einzuführen ...


... Abdullah the Butcher. Eine wahre Legende. Ich hab an dieser Stelle mal 9 Gründe gesammelt, die für ihn sprechen.

1. In seiner Karriere kann er auf über 40 Titelgewinne weltweit verweisen, darunter weit über ein dutzend Heavyweight Titel
2. Ist heute über 70 Jahre alt und noch immer aktiv nach fast 50 Jahren. Und dabei macht er eine deutlich bessere Figur als Flair.
3. War sehr beteiligt am Aufstieg der Hart Familie, da das Territory von Stu Hart durch ihn als Mainevent-Heel vor dem Aus gerettet wurde.
4. Er turnte den Ultimate Warrior (damals noch "Dingo Warrior") face, und riet ihm nach New York zu gehen.
5. Abdullah war der erste, der Hulk Hogan in einem Ring zum bluten brachte.
6. Er war der erste wirkliche Hardcore-Wrestler. Er benutzte z.B. Gabeln und Glas als Waffen. Seine Stirn wird bis heute von unglaublich tiefen Narben verziert.
7. War sehr erfolgreich in der frühen WCW und war ein großer Einfluss und Freund auf/von Mick Foley.
8. Abdullah the Butcher war zusammen mit Giant Baba in dem ersten Mainevent, der in Japan die $1 Mio. Marke an Einnahmen überschreitete.
9. Verursachte bei seinen Matches regelmäßig Riots, weil er gerne über die Absperrung stieg und einzelne Leute im Publikum verfolgte - und alle in Panik vor ihm fliehten.

Hier ein YouTube Tribute Video, unterlegt mit Snoop Dogg:


Doch trotz all dieser Gründe, die für ihn sprechen, wird man dennoch den Fehler begehen, ihn nicht in die Hall of Fame aufzunehmen. Denn er war nie in der WWF...

Samstag, 8. Januar 2011

Ein frustrierter Impact-Review

Es ist ungefähr ein Jahr her, als TNA sich versuchte, mit der Neuverpflichtung von Hulk Hogan und Eric Bischoff (und einem Dutzend weiteren Workern) neu zu erfinden. Und jeder war euphorisch! Nicht wegen den Senioren die neu dazu kamen – nein, man erhoffte sich von der Liga, die das Jahr zuvor einen so großartigen Job geleistet hat (bis auf kleinere nervige Eskapaden), nun die zusätzliche PR zu nutzen, um wenigstens Ansatzweise eine Bedrohung zu werden. Doch was ist aus TNA geworden? Ein Jahr nach dem Hype ist Impact zu einer der langweiligsten Wochenshows im Wrestling verkommen. Ich schäme mich so sehr darüber, TNA Fan zu sein (oder immerhin gewesen zu sein), dass ich mir für euch, Liebe Leser, die Mühe mache, die vergangene Impact-Folge nochmal zu kommentieren. Und ihr könnt Gift drauf nehmen, ich werde fluchen. Let's go!

Ok, als erstes zeigen sie ein Built-Up Video für die Storyline zwischen Anderson & Morgan. Eigentlich ganz gut, hätten sie das Thema nich so unglaublich platt getreten. Versteht mich nicht falsch, ich steh auf lange Fehden, aber die ziehen dieses „Aber du hast dich von der Gehirnerschütterung vor 3 Monaten immer noch nicht erholt“ jetzt schon so lange durch, zur Hölle, mein Opa hat sich schneller von seiner ersten Herz OP erholt.

Weiter geht’s, wir sehen Immortal zum Ring kommen. Bin ich der einzige, der sich fragt wie viele da rumlaufen in dem Verein? Wenn es so eine verflucht elitäre Gruppierung ist, warum läuft dann dort das halbe Roster rum? Witzfiguren wie Rob terry und Jeff Jarrett haben nichts in einem überlegenen Stable zu suchen. Fourtune, versteh ich, Abyss als Enforcer für die Gruppe, klar. Jeff Hardy als beinah Okkulter Anführer, versteh ich. Auch Eric Bischoff als Sprachrohr kann noch durchgehen. Alles andere (vor allem diese zwei Security Spasten) sind überflüssiges Gewicht.
Ok, jetzt holen sie einen Champion nach dem anderen zum Ring. Ich stopp mal die Zeit die sie hierfür verschwenden. Fast vier Minuten (wohl gemerkt nur für den Einzug der einzelnen Champions). Und jetzt kommt, was von Anfang an klar war: Immortal macht die Champions fertig. Doch es war nur eine Frage, welcher Random-Face den Save macht. Blabla, langweilig, RVD will wissen wer sein Gegner beim nächsten PPV ist … ich tippe, da mal auf Abyss … schon wieder. Es könnte aber auch Matt Hardy sein – den aber niemand sehen will. Ach, es ist doch zum heulen.

Oh Bully Ray. Sein Interview ist gut, was einfach daran liegt, dass die großartige Eigenschaft von Ray seine vorlaute Fresse ist. Das ist gut so. Aber dieser ganze Streit zwischen Team 3D ist doch einfach nur Bullshit. Niemand will das sehen. Und warum? Team 3D sind nur als Team gut. Sie sind die toughen, Hardcore Tag Team Legenden. That's all! Einzeln sind sie einfach nur unathletisch und langweilig. Niemand hat sich damals für Reverend D-Von interessiert. Hat TNA nicht aus dem Fehler gelernt, als sie ungefähr 1 ½ Jahre zuvor die beiden in Singlesmatches gegen die Mainevent Mafia gesteckt haben? Als Mainevents? Ich meine – Sting vs Brother Ray (oder irgendwie sowas war es) – r u kidding me? Wer will denn so etwas noch sehen?

Von der einen schrecklichen Storyline die jedem am Arsch vorbei geht zur nächsten: Jeff Jarett und sein „MMA“. Ich selber bin inzwischen großer Fan der UFC geworden – aus verschiedenen Gründen. Jeff Jarrett ist jedoch so ein Oldschool-Wrestler – er passt da einfach nicht rein. Es ist albern, wie er mit seinem Team zum Ring kommt, es ist albern, wie er MMA Griffe falsch betitelt und falsch durchführt, es ist albern, wie er sich mit Leuten wie Brock Lesnar vergleicht.
Moment mal … achtet mal auf den großen Muskelfreak in der ersten Reihe der Double J anmacht: der hatte im ersten Segment noch ein anderes T-Shirt an. Zur Hölle, der Typ könnte eher als MMAler durchgehen als Double J.
Blabla, er macht wieder nen Fan fertig. Blabla, wer hätte nicht damit gerechnet, dass entweder Joe oder Kurt zum Ring kommt. Jedoch n Lichtblick: Kurt vs Jarrett beim PPV. Kurt hat man länger nicht mehr im Ring gesehen, es könnte also ein Showstealer werden. Außerdem ist er unverbraucht. Wenn John Cena n halbes Jahr pause machen würde, würde ich mich sogar drauf freuen, ihn wieder im Ring zu … wobei, nein, ihn nicht. Was auch geil werden könnte: wir wissen alle, dass die beiden sich auch Backstage nicht leiden können. Könnte fies werden.
Aber traurig: sie haben damit erneut 12 Minuten verschwendet. 12 Minuten in einer Wrestlingshow, nur für ein Nicht-Wrestling-Match gegen einen Fan und ein bisschen Liebelei zwischen Angle und Double J. Es sind sogar 14 mit den zwei Replays. Zeitmanagement, sag ich da nur …

Und womit geht’s weiter? Ok, Kazarian und Styles vs MCMG. Dürfte gut werden. Und das Match war auch gut. Ein Hingucker. RunIn von beer Money war nur logisch, aber dieses ganze „Ich-schieb-dir-den-Schwarzen-Peter-zu-Styles“ getue von Bischoff find ich einfach nur öde. AJ Styles hat doppelt so viel für TNA gemacht, wie Bischoff. Ok, gilt auch für Sharkboy … also sagen wir lieber zehn mal so viel.

Ok, und was denken die sich da eigentlich als nächstes? Pope & Samoa Joe? Joe als Paparazzi? Pope kurz vor nem Heelturn? Schade, dass sie zwei der größten Talente der Liga mit so einem unnützen Aufbau, mit einer so an den Haaren herbei gezogenen Motivation und einer so schwachsinnigen Storyline, verschwenden.
Joe war mal eine Goldberg-esque Kampfmaschine, der nicht lang redet, der am besten überhaupt nicht redet, sondern einfach zum Ring geht, Leuten aufs Maul gibt und wieder verschwindet.
Pope war einmal der wahrscheinlich heißeste Face der Liga. Pope rechne ich die gleiche Ausstrahlung an, die auch The Rock hat. (The Rock, The Pope … moment einmal).
Macht was gescheites mit den Leuten, verflucht.
Blabla, Devon antwortet Ray blabla, langweilig weils niemanden kümmert.

Weiter … oh Titten. Die Knockout Division ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Aber schön, wie sie wenisgtens Sarita und Velvet noch eine Storyline geben. Aber um ehrlich zu sein, kann ich nicht verstehen, wie Madison Rayne eigentlich als Championesse gerechtfertigt wird? Ich meine sogar vom Booking Standpunkt. Wann werden sie endlich Daffney pushen? Achja, die ist ja noch verletzt. Ok, wann werden sie Kong oder ODB zur Championesse machen? Achja, ODB ist ja gefeuert und WWE hat sich Kong geschnappt (wer hätte das jemals für möglich gehalten?).

Blaa, da kommt Rob Terry gegen Douglas Williams, blaa … lustig aber, wie Mike Tenay denkt, Wales würde nicht zu Groß Britannien gehören … hach ja …
Blaa, RunIn von Styles, blaaa... ok das Springen auf die Hand war recht sick.

Nun, langer Hype für das No1 Contender Match bei Genesis. Wenn einer der beiden nicht Champion wird gegen Hardy, war es verschwendete Zeit. Wir werden es sehen.
Dann die Konfrontation zwischen den Ex-Team 3Dlern. Lächerlich, mir fällt da nicht einmal was cleveres zu ein.
Abyss vs Jay Lethal: wenigstens stellen sie Abyss wieder als Monster dar. Und ich muss gestehen, bis dahin war Kazarian am Mikro der Lichtpunk der Sendung. Einfach zu köstlich, wie er sich über den fertig gemachten Jay Lethal fertig macht.
Blablaaaa Hype für Genesis, blaablaa, … Blaablaa Sitdown Interview zwischen Tenay, Morgan und Anderson … Was ich darüber denke, wisst ihr …
Und wieder MMA Double J … Leute, von all den talentierten Workern … warum er??? RVD macht nen guten Job, Double J not so much.

Und noch eine Preisfrage: sollte der Champion nicht im Mittelpunkt der Sendung stehen? In den letzten zwei Minuten der Show gibt er sich nochmal die Ehre. Und oh, welche Überraschung: Anderson versucht Hardy zu treffen, trifft aber Morgan … unvorhersehbar wie Toastbrot.
Leute, so baut man doch kein PPV auf!

Übrigens, am Abend danach, brachte die WWE eine der besten Smackdown Sendungen seit langem, mit einem Heavyweight Championship Match, einem Intercontinental Championship Match, einem Match um den No 1 Contender Spot, dem Abschluss zweier Fehden und überhaupt sehr hohem Unterhaltungsfaktor. Innerhalb eines Jahres haben es Hogan und Bischoff geschafft, TNA Impact zur langweiligsten Wrestling-Wochenshow zu wirtschaften. Wobei, es gibt immer noch NXT ...



Freitag, 7. Januar 2011

Ein Wrestling-RPG???

Manche von euch wissen es schon - ich bin Game-Designer (in-the-making). Ich wollte bereits ein Wrestling Tabletop Game schreiben (also im Stil von Warhammer), bin aber an essentiellen Problemen gescheitert.
Ich wollte die Tage einen weiteren Versuch starten, meine zwei Leidenschaften zu verbinden und wollte anfangen, ein kurzes, knappes Regelwerk für ein Wrestling Pen & Paper Rollenspiel zu schreiben. Bei meinen Recherchen stieß ich jedoch bei Amazon auf dieses:

"The Squared Circle: Wrestling RPG"

"Create a wrestler and lead them to the very pinnacle of the wrestling industry, winning titles and engaging in feuds along the way...will you become a legend? Or maybe running a wrestling promotion is more your style, create and run your own promotion and face off against your friends to see who has the skill to make it and who doesn't. Features: - Over 200 fully detailed moves to choose from - 38 Match types to choose from - Over 50 NPC wrestlers to use in your games - Create your own wrestling storylines! - Managers and Valets - Two gameplay types; Wrestler Career and Promotion Manager - Play alone or with friends"

Ich kann euch versichern, es ist bestellt, es ist auf dem Weg, ich werde eine Review und einen Werkstattbericht schreiben.

Wrestlerock Rumble

Früher war alles besser? Vor allem beim Wrestling? Hier eine Werbung aus den 80ern - müsste für ein Payperview der AWA gewesen sein. Weiße Wrestler mit 80er Jahre Matte die versuchen zu nem billigen endlos Beat zu rappen. Ja, das hat die Welt gebraucht...

Have fun!

Das Kabinett des Dr. Marsl-Ari Teil 1

So, liebe Freunde des Spandexsports, dies ist das Skuriositäten-Kabinett, eine Reihe von Beiträgen, in denen ich auf merkwürdige Episoden des Wrestlings eingehe. Seht es als eine kleine Freakshow.

Es ist nicht lange her, da waren die beiden Brothers of Destruction wieder in der Mainevent-Fehde von Smackdown zu gange. Um den Namen der beiden gibt es ein nettes Detail: The Undertaker hatte zu Anfang seines Gimmicks noch einen Beinamen. Noch bei seinem ersten Match wurde er als “Kane, The Undertaker” angekündigt. Wer sich also schon immer fragte, wie The Undertaker On-Gimmick mit Vornamen heißt, dem sei gesagt, dass die Eltern der Brothers of Destruction nicht einfallsreicher waren als die Eltern von Kelly Kelly.

Es ist kein Geheimnis: WCW war im Jahre 2000 schon längst dem Untergang geweiht. Es ging sogar so weit, dass die Fans unterhaltsamer waren als das Programm. Figure Four Weekly, ein Wrestling Fanzine, fand heraus das man bei fünf Ausgaben von Nitro einen Mann mit dem selben “Blah, Blah, Blah!” Sign im Publikum sehen konnte (wohl gemerkt, Nitro war eine Live-Sendung, der Mann ist also vier Wochen am Stück in verschiedenen Städten gewesen um dieses Schild zu zeigen). Ein anderer Fan hatte ein “I'm at a WCW Event” Schild und trug passend dazu eine braune Papiertüte. Passt zu dem Fan, der auf seinem Pappschild hatte „I had not enough Money for a WWF Show“. Der Gipfel ist jedoch die Klage, die ein Mann namens Robert Catell von seinem ehemaligen Kumpel Peter Goldschmidt bekam. Grund dafür war, dass Robert Catell ein Sign mit der Aufschrift “Peter Goldschmidt Loser 4 Life” bei einer WCW Show in die Kamera hielt.

Ein Mann, der ebenfalls diese Endphase von WCW miterleben musste war Buff Bagwell. Später war Bagwell kurzzeitig in TNA zu sehen. Was aber die wenigsten wissen dürften, Buff schaffte es, nach nur einem Match aus der damaligen WWF entlassen zu werden. Bagwell kam zusammen mit anderen WCWlern nach dem Kauf von World Championship Wrestling in die Federation. Zusammen mit Booker T bestritt er das erste WCW-Match im WWF-TV, in dem Booker T seinen WCW World Heavyweight Titel gegen ihn verteidigte.
An jenem Abend gab es jedoch gleich jede Menge Ärger mit anderen Wrestlern und dem Managment, so dass man Bagwell gleich seine Entlassungspapiere aushändigte.
Vor seinem Match sagte Bagwell Backstage zu Shane Helms, der später als Hurricane mehrfacher Cruiserweight und Tag Team Champion wurde, dass er aufgrund seiner kleinen Körpergröße niemals das Zeug zum Superstar haben würde. Helms regte sich, zu recht, auf und ein Streit entbrannte. Plötzlich schlug Bagwell zu. Helms war jedoch auch nicht untätig. Er warf eine gefrorene Wasserflasche auf Bagwell und schlug ihm ein paar Mal auf den Hinterkopf, so dass Bagwell zu bluten begann. Danach kam das Match, welches er, trotz Platzwunde irgendwie meisterte.
Doch damit nicht genug: Nach seinem Match gegen Booker T kam es zu einer Massenschlägerei im Backstagebereich zwischen WWF- und WCW-Wrestlern. Wie es genau dazu kam, ist nicht bekannt, aber sowohl WCW als auch WWF Wrestler waren sich danach einig, dass Bagwell ebenfalls mitschuld hatte. JBL schnappte sich Bagwell und verpaßte ihm eine Powerbomb. Bagwell sagte zu ihm, er solle ihn in Ruhe lassen, denn er habe sich das Genick gebrochen. Bradshaw beschimpfte ihn als Weichei und powerbombte ihn ein zweites Mal.

Brutus „The Barbar“ Beefcake, ein mann dessen „Karriere“ im Schatten des Hulksters verbrachte, ist bekanntlich nicht der schönste Anblick. Auch Metaldetektoren haben mit ihm keine Freude: 1990 zog er sich schwere Verletzungen im Gesicht zu, als bei einem Bootsunfall seine Knie gegen seinen Kopf geschleudert wurden. Die Operation dauerte 8 1/2 Stunden. Dabei wurden acht Stahlplatten, 40 Schrauben und mehr als 100 Klammern in seinen Kopf eingesetzt. Ein wahrer Fail!

Bam Bam Bigelow war bekanntlich ein echt tougher Son-of-a-bitch. Was viele nicht wissen, er war auch ein Held. 2000 machte er Schlagzeilen, als er drei Kinder vor einem Buschfeuer rettete. Bigelow begab sich selbst in Lebensgefahr und zog sich teilweise schwere Verbrennungen zweiten Grades auf einem Drittel seines Körpers zu. Danach lag der Mann, mit dem mit Flames verzierten Schädel, zwei Wochen im Krankenhaus und brauchte dann nochmal zwei bis drei Monate, um ganz gesund zu werden.

Eine amüsante Story gibt es rund um Tara zu erzählen. Vor ihrem Haus habe nämlich jemand Custom-Räder im Wert von rund 3.000 US-Dollar von ihrem Wagen mitgehen lassen. Der Dieb sei dann dummerweise zu Black Widow Customs gegangen, um nachzufragen, wie er die Räder an seinen Wagen montieren könnte. Dumm war die Aktion deswegen, weil der Laden Tara gehört. Ein Mitarbeiter habe die Räder wiedererkennt und die Polizei gerufen. Der Dieb wurde eingesperrt…
Merke: Wenn du schon Reifen klaust, solltest du wenigstens so schlau sein, auch zu wissen, wie du sie an deinem Wagen montieren kannst…wobei, es wäre vielleicht eine noch bessere Idee, sie gar nicht an den eigenen Wagen zu schrauben…


Ein guter Heel macht sich beim Publikum unbeliebt. So auch JBL, als er auf einer Tour in Deutschland, während eines Tag Team Matches, auf dem Apron Hitlergruß samt Stechschritts vollzog. (http://www.youtube.com/watch?v=h0j8WIMT6o0) Dies sorgte für Internationalen Medienrummel rund um JBL.

Der Ultimate Warrior und Rick Rude hatten 1989 eine nette Begegnung. Diese Anekdote ist ein Musterbeispiel für das Weltfremde Ego des Warriors. Beide hatten gerade ein Match beendet und Rude war aufgefallen, daß der Warrior im Match ziemlich agressiv war. Nach dem Match ging er zum Warrior und sagte ihm, er solle etwas lockerer bleiben. Der Warrior antwortete arrogant, daß er der Warrior sei und das deswegen nicht nötig habe. Rude knockte ihn mit einem Schlag aus und ging weg.

Die Tragödie um Chris Benoit, der im Alkoholrausch erst seine Frau, dann einen Tag später seinen eigenen, sieben Jährigen Sohn ermordete und danach sich selbst umbrachte sitzt noch immer tief in den Knochen von Wrestlern und Fans. Bis heute ist weder das Motiv noch der genaue Tathergang bekannt.
Wrestler Billy Jack Haynes hat hierzu jedoch seine eigene Theorie: er ist Felsenfest davon überzeugt, dass Vince McMahon vor Jahren mit Benoits Frau Nancy geschlafen hat und Daniel (Benoits Sohn) eigentlich das Kind von Vince McMahon sei. Entweder habe Benoit es herausgefunden und sei deswegen ausgerastet, oder Vince habe mitbekommen, dass Chris etwas vermutete und hat ihn deshalb umbringen lassen.
Naja, nicht die plausibelste Erklärung ...